Strassenarbeit

Unser Herz schlägt für die Strassenkinder von Brasilien. Dies ist unsere Berufung und der Grund, weshalb wir im Jahr 2015 nach Brasilien ausgewandert sind.

 

Die Strassenkinderarbeit von  De Braços Abertos wurde von uns im Juni 2017 gegründet. Wir sind zur Zeit ein kleines Team, welches regelmässig auf die Strassen geht und Familien in den Favelas (Armenvierteln) besucht.  

 

Unsere Vision ist es, die Herrlichkeit Gottes auf die Strassen von Recife zu bringen und zu sehen wie Gott durch uns ihre Situation verändern kann.

 

Dazu benötigen wir dich: Hilfst du mitbeten, dass Gottes Herrlichkeit auf den Strassen von Recife sichtbar wird und wir mit Gottes Hilfe diesen Menschen helfen dürfen?




Es sind doch alles noch Kinder...

Brasilien gehört zu den aufstrebenden Volksnationen der BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China). In den Grosstädten Sao Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Porto Alegre, und Recife befindet sich der grösste Teil der wirtschaftlichen Leistung. Die Bevölkerung auf dem Land, welche auch etwas von diesem Reichtum abbekommen möchte, zieht es deshalb in die Grossstädte. Da jedoch die Grossstadt viel zu teuer für sie ist, ziehen sie in sogenannte Favelas (Elendsviertel) am Rand der Grossstädte. Diese Elendsviertel verfügen oftmals nicht über fliessendes Wasser, Strom, Abwasser, etc. Das Elend ist sehr gross und die familiäre Not schier unbegrenzt. Viele Mütter erziehen ihre Kinder alleine, da die Väter abgehauen sind. Die Kinder wachsen oftmals elternlos auf, da die Mütter am arbeiten sind. Viele zieht es deshalb auf die Strassen von den Grossstädten, sei es um für den Familienunterhalt zu betteln, oder um von Zuhause abzuhauen...

Zahlen & Fakten:
  • Laut Schätzungen leben zwischen 8 und 15 Millionen Strassenkinder in Brasilien.
  • Diese Zahl steigt pro Jahr um rund 25'000 Kinder.
  • Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Strassenkindes liegt bei 14 Jahren.
  • 30% der Strassenkinder sterben oder werden umgebracht, bevor sie 18 Jahre alt sind.
  • 36 Millionen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren leben in existenzbedrohender Armut.
  • 427'000 brasilianische Kinder und Jungendliche sind in staatlichen Fürsorgeanstalten interniert.

 

Quelle: Müllkinder; Damaris Kofmehl (2004)