Life & Work 4. Quartal 2017

Auf dieser Seite lassen wir dich von Zeit zu Zeit mit Bildern & Berichten an unserem Alltag teilhaben. Viel Spass...



30. Dezember 2017

An heutigem Wochenend-Arbeitstag machte ich (Tobias) mit den Kindern einen Ausflug zu unserem Bambus-Baum, im Regenwald auf unserem Gelände. Die Kinder hatten Spass am Draussen in der Natur spielen, alles wurde zu einem Spielzeug und die Fantasie begann zu übersprudeln. Was war das für eine Freude zu beobachten, wie die Kinder kreativ wurden. 


25. Dezember 2017

Zusammen mit allen Missionarsfamilien und den Projektkindern feierten wir Weihnachten. Jede Familie brachte einen Teil des Essens mit, so gab es ein vielfältiges Buffet. Die Kinder erhielten kleine Geschenke von uns und genossen die Zeit als grosse Familie. 



24. Dezember 2017

Wir wünschen all unseren lieben & treuen Blog-Leser/-innen gesegnete & fröhliche Weihnachten. 

 

Möge der Frieden und die Freude, welche die Hirten auf dem Feld erfüllte, auch eure Herzen & Wohnstuben erfüllen. Der Retter ist geboren, Jesus ist hier & er lebt!

 

Wir möchten euch allen für euer Interesse, all eure lieben Meldungen durch Mail, WhatsApp, Messenger, Skype, etc. herzlich Danke sagen. Wir fühlen uns mit euch sehr verbunden.



22. Dezember 2017

Heute fand die Weihnachtsfeier in der Schule statt, in welche unser Projektkinder gehen. Zusammen mit einer Mitarbeiterin begleitete ich (Tobias) die Kinder an diese Feier. Es war so toll, wie sich die Schulleitung und Lehrer investierten, um den Kindern eine tolle Feier zu bieten. Unseren Kindern gefiel es sehr gut.



19. Dezember 2017

Unsere Kinderärztin kam heute Morgen vorbei. Sie kam jedoch nicht, um die Kinder zu untersuchen, sondern um Geschenke vorbei zu bringen. Was war das für ein Freudenfest für die Kinder, Geschenke zu kriegen. Weihnachten ist wohl die schönste Zeit im Kinderheim... :-) 



16. Dezember 2017

Alle unsere Kinder, sogar unser kleiner Luca, waren am heutigen Weihnachtsfest im Einsatz. Zusammen mit allen Kindern des Projekts und den anderen Missionarsfamilien führten sie ein Weihnachtstheater auf. Unseren Besuchern gefielt das Weihnachtsspiel sehr und wir als Eltern waren natürlich sehr stolz... :-)



15. Dezember 2017

Den ganzen Tag war ich (Damaris) mit den Kindern am "guezlen". Morgen Samstag findet bei uns ein grosses Weihnachtsfest statt. Wir laden alle Personen & Behörden ein, welche With open Arms in diesem Jahr aktiv unterstützt haben. Die "Guezli" werden wir am Schluss des Festes den Gästen als Geschenk überreichen. 

Für die Kinder war dies eine tolle Aktivität und sie machten begeistert mit. Auch unsere beiden Mädchen Jael & Simea halfen eifrig mit. 



12. Dezember 2017

Mit einem Teil unserer Kinder aus dem Projekt besuchten wir heute den Freizeitpark Mirabilandia in Recife. An diesem Tag durften rund 3'000 Kinder aus Kinderheimen & Kinderprojekten kostenlos den Freizeitpark, sowie ein Kinderprogramm geniessen.

 

Für unsere Kinder war dieser Ausflug ein grosses Highlight, waren doch die meisten von ihnen vorher noch nie an einem solchen Ort gewesen. Wir Erwachsenen hatten alle Hände voll zu tun und waren am Schluss froh, dass wir die Kinder im Überblick hatten und alle Heil nach Hause bringen konnten.



07. Dezember 2017

Mit zwei Kindern von unserem Projekt besuchte ich (Damaris) heute die Kinderärztin. Sie untersucht unsere Kinder kostenlos, was für uns ein grosses Geschenk ist. So kann ich nun mit den neuen 6 Kindern, je 2 miteinander, zu ihr in die Praxis gehen, welche nur etwa eine 1/4 Stunde von uns entfernt ist. 

Heute fiel mir vor allem das Verhalten des 8 Jährigen Jungen auf. Ich erschrak, als er die Schuhe ausziehen sollte , jedoch keine Ahnung hatte wie man das tut. Er fragte viele Warum - Fragen und fasste alles an - so wie es zur Zeit unsere kleine 2,5 Jährige Simea tut. Ich erfuhr, dass er und seine 3 Geschwister am Anfang nicht mal wussten, wie sie die Toilette benutzen mussten. Diese Kinder waren echt verwahrlost und total unterernährt. Wir fühlen uns gesegnet dürfen wir diese Kinder einen Teil ihres Lebens begleiten und sie positiv prägen. 


06. Dezember 2017

Heute mussten/durften wir unsere Besucherin Sara verabschieden. Die letzten 2.5 Wochen mit ihr vergingen wie im Flug und wir werden sie vermissen.

 

Wir sind ihr so dankbar für all ihre Hilfe in unserem Alltag, sowie ihr Interesse in unsere Arbeit. 

 

Mit ihr verlässt uns unser letzter Gast im Jahr 2017. Wir freuen uns bereits heute auf alle Gäste, welche wir im Jahr 2018 bei uns beherbergen dürfen. 



04. Dezember 2017

Wie jeden Montag organisierte ich (Tobias) auch heute eine Andachtszeit mit allen Kindern des Projekts. Die sechs Kinder, welche neu zum Projekt stiessen, haben noch sehr mühe, sich zu konzentrieren oder ruhig zu sitzen. So standen sie x-mal auf und liefen umher. 

 

Der jüngere Teenagerjunge, welcher uns über mehrere Wochen viele Probleme bereitete, mutierte zum "Minileiter". So lief er immer wieder den Kindern nach, nahm ihnen Spielsachen aus den Händen und brachte sie zurück zu mir. Plötzlich holte er einen Stuhl und stellte ihn in einer Entfernung auf. Er sagte zu mir: "Tio (Onkel), wenn du möchtest kannst du sie ja als Bestrafung auf diesen Stuhl setzten!". Diese Begebenheit war so lustig, da ich dies vor ein paar Wochen mit ihm machte...

Es ist wunderbar zu sehen, wie dieser Junge langsam begreift, dass ein solches Verhalten schwierig für die anderen Kinder ist. Obwohl er vor noch ein paar Wochen genau so störte, ist er plötzlich zum Helfer mutiert. 

 

Herzlichen Dank, wenn ihr weiterhin für diesen Jungen beten könnt. Möge Gott ihn noch ganz verändern. 


30. November 2017

Heute machten wir einen Hausbesuch bei der Mutter der vier Kinder, welche neu bei uns wohnen. Das Häuschen ist sehr klein und es gibt nur einen Raum mit Betten. Zur Zeit leben noch vier Kinder mit der Mutter zusammen. Eines der Mädchen ist bereits selber Mutter. Ist diese Wohnung für diese sechs Personen zu eng, wäre es für alle 10 Personen noch viel enger.

 

Der schlimmste Ort für mich (Tobias) war jedoch die Küche. Wir trauten uns nichts anzurühren, geschweige denn hätten wir etwas getraut zu essen. Es erschütterte mein Herz in welchem Zustand dieses Zuhause für diese Kinder ist... Fliessendes Wasser gibt es nicht, es wird einfach in offenen Behältern draussen aufbewahrt. Offene Wasserbehälter im Freien sind der best geeignete Ort für Dengue Mücken. Alle Kinder bei uns, aber auch die restlichen Kinder welche noch bei der Mutter wohnen sind stark unterernährt... :-(

 

Einmal mehr stehen wir ohnmächtig solcher Armut & Ungerechtigkeit gegenüber. Wir sind so froh, dass vier Kinder dieser Familie nun bei uns leben dürfen.



28. November 2017

Heute erhielten wir Besuch von unseren treuen Rundbrief-Leser Walter und Helmut aus Deutschland, sowie ihrem deutschsprechenden Reiseführer und dem brasilianischen Autofahrer. Auf den Spuren eines ausgewanderten Onkels reisten sie durch halb Brasilien und machten auch einen Stopp bei uns. 

 

Gerne zeigten wir ihnen unsere Arbeit "With open Arms " und überraschten sie am Schluss mit einem ganz "schweizerischen" Apfelkuchen & brasilianischen Pao de queijo.



26. November 2017 "Wiehnachtsgüetzi bache".

Heute durften die Kinder selber "Güetzi" ausstechen, dekorieren und am Schluss natürlich als Zvieri geniessen.

Sie hatten grossen Spass. Für die meisten war es das erste Mal und sie stellten viele Fragen. Unsere Mädchen halfen tatkräftig mit und konnten sich auf diese Weise in unsere Arbeit integrieren.

 In den letzten vier Wochen sind sechs neue Kinder zu unserem Projekt hinzu gestossen. Von einer Familie vier, von einer anderen Familie 2 Kinder.  Was für ein Segen, dürfen wir in diese neue Kinder investieren. Somit leben im Moment 11 Kinder in unserem Projekt.



24. November 2017

Nach 5.5 Wochen hiess es Abschied nehmen. Eigentlich wären die Eltern von Tobias bereits 1.5 Wochen früher nach Hause gereist, aufgrund dem Spitalaufenthalt von Luca verlängerten sie jedoch ihren Aufenthalt um diese Zeit. 

 

Wir sind ihnen so dankbar für jede Hilfe, jedes gute Gespräch und alles, was wir in dieser Zeit mit ihnen teilen durften. Wir werden sie vermissen...



22. November 2017

Heute durfte unser kleiner Luca nach über zwei Wochen Aufenthalt, das Spital zum zweiten (und zum letzten) Mal verlassen. 

Vor exakt 14 Tagen brachten wir ihn notfallmässig ins Spital. Er hatte Fieber, trank keine Milch mehr und hatte keine Kraft mehr zu weinen, resp. wimmerte nur noch leise. Gott sei Dank reagierten die Ärzte auf dem Kindernotfall rasch & korrekt und verabreichten ihm bereits am selben Abend das erste Antibiotika. Nach verschiedenen Tests war klar, dass er ein Urininfekt und eine starke Blutvergiftung hatte. Es folgte eine Woche Intensivstation und eine weitere Woche auf der Abteilung des Spitals. Während Damaris unter der Woche mit ihm ausharrte und zu fast keinem Schlaf kam, blieb Tobias mit den Kindern zuhause und löste Damaris an den Wochenenden ab. 

Wir sind Gott unendlich dankbar, dass er uns Luca ein zweites Mal geschenkt hatte. 



21. November 2017

Diesem Mädchen bin ich (Tobias) schon oftmals auf der Strasse begegnet. Sie ist soooo süss und erst 6 Jahre alt. Sie lebt zwar (noch) nicht auf der Strasse, geht jedoch jeden Abend mit ihrer Familie auf die Strasse um Essen von den verschiedenen Projekten zu erhalten, welche dies am Abend auf der Strasse verteilen. 

Es bedrückt mein Herz, ein solches Mädchen auf der Strasse zu sehen. Sie ist im selben Alter wie unsere Tochter Jael und wenn ich sie auf der Strasse sehe, schläft unsere Tochter bereits seit mehr als einer Stunde im Bett... 

 

Bitte betet für dieses kleine Mädchen, welches dringend Gottes Liebe & Annahme, sowie ein normales Leben benötigt.



20. November 2017

Ich (Tobias) durfte heute Morgen bereits einen neuen Gast am Flughafen abholen... :-)

Sara besucht uns auf ihrer Südamerika-Reise und wird 2.5 Wochen bei uns wohnen, unser Projekt kennen lernen und unseren Familienalltag bereichern. 



17. November 2017

„Bildung verändert nicht die Welt, Bildung verändert Menschen. Menschen verändern die Welt.“ Dieses Zitat konnte ich (Tobias) auf einem T-shirt einer Strassenkinderorganisation lesen, welche auch an einer Tagung zum Thema „Bewältigung der Situation auf der Strasse“ teilnahm. Es erinnerte mich daran, dass es auch uns um Menschen geht und dies zu einer göttliche Kettenreaktion führen kann, um die Welt zu verändern!

 

Auf dem Bild seht ihr nebst Michael und mir, seine Tochter Anna, sowie Fernando & Nury (aus unserer JOCUM-Zeit)

 



14. November 2017

Nach einer erneut längeren Pause, durften wir heute Abend wieder einmal auf die Strassen von Recife gehen. 

Besonders die Geschichte eines Mannes traf mein (Tobias) Herz! Ein treuer Armeeangehöriger (27 Jahre), Ehemann und Vater von 9 Kindern, verlor letztes Jahr 5 Familienangehörige, darunter auch seine Ehefrau. In seiner Not griff er zum Alkohol und wurde abhängig. Seiner Kirche & Gott kehrte er den Rücken und möchte nur noch sterben. 

Trotzdem zog es ihn sogleich zu uns, als wir mit Lobpreis begannen. Wir spürten, dass an diesem Abend Gott ihm begegnen möchte und konnten lange für ihn beten.



08. November 2017

Heute besuchten wir verschiedene Familien von unseren Kindern oder ehemaligen Kindern. Diese Besuche sind sehr wichtig. Wir führen jeweils ein Protokoll und geben so der Justiz wichtige Rückmeldungen, wie sich die Familien entwickeln. 

Die Mutter von zwei unserer Kindern haute von Zuhause ab. Etwas später traf ich (Tobias) sie in einem anderen Teil der Favela an, zusammen mit mehreren Männern und betrunken. Sie lebt nun mit einem anderen Mann zusammen und interessiert sich nicht für ihre Kinder. Solche Situationen brechen uns das Herz. Herzlichen Dank für eure Gebete. 



07. November 2017 - nun sind wir schon "fast" Brasilianer...

Mit all unseren Kindern & den Grosseltern reisten wir heute an den Flughafen, um unser Visum zu verlängern. In den letzten Wochen investierten wir viel Zeit, um alle Dokumente bereit zu stellen, damit dieser Visumsantrag problemlos über die Bühne geht. Dies ist in Brasilien gar nicht so einfach. Obwohl es Listen gibt, auf welchen ersichtlich ist, was es alles an Dokumenten braucht, ist dies noch lange nicht sicher, dass der Visumsantrag auch funktioniert... :-) 

Wie so oft fehlte uns ein Dokument zum vollständigen Visumsantrag. Dank der Unterstützung eines Mitarbeitenden der Fremdenpolizei (Welcher uns in der Vergangenheit schon zwei mal geholfen hat) konnten wir das Dokument per E-Mail anfordern und der Fremdenpolizei per E-Mail zustellen. 

Nun konnten wir ein permanentes Visum erstellen lassen, welches bis im Jahr 2026 gültig ist. Was für ein Segen! Die nächsten 9 Jahre sind wir unsere Visums-Sorgen & Aufwand los. Danke Gott für diese grossartige Unterstützung. 


01. November 2017

Heute Abend kamen wir, nach einem zweitägigen Spitalaufenthalt, glücklich und müde zu unseren beiden Mädchen nach Hause. Seit Dienstagmorgen 02:39 Uhr sind wir offiziell eine 5-köpfige Familie... :-) 

 

Luca, 4'110 Gramm schwer und 54 cm gross gehört nun auch zur "Familia Schär" - Truppe. Wir freuen uns riesig, dürfen wir nun unseren kleinen Jungen in den Armen halten. 



29. Oktober 2017

Heute Sonntagnachmittag machten wir einen Ausflug in den "Dschungel" auf unserem Gelände. Nebst einem grossen bewohnten Gebiet, gehört auch ein grosser (Regen)Wald zu unserem Areal. Dieser riesige Bambus ist nur einer von mehren Bambus-Bäumen, die in unserem Wald stehen. Unsere beiden Mädchen erscheinen richtig klein vor diesem grossen Baum.



26. Oktober 2017

Heute verschönerten wir unseren Vorplatz. Dieser bestand vorher einfach aus Erde & Sand. Bei starkem Regen verwandelte sich der Platz jeweils in einen grossen Tümpel... :-)

Zusammen mit meinem (Tobias) Vater und mit der Unterstützung von Jael & Simea planierten wir den ganzen Vorplatz mit vier Kubikmeter Kieselsteinen. Es gab viel zu tun, das Ergebnis lässt sich jedoch sehen. 


25. Oktober 2017

Heute Abend spielten wir mit den Teenagern vom Projekt das Spiel Tabu. Zuerst zeichneten sie Dinge, später mussten sie Pantomime theatern. 

 

Alle hatten grossen Spass. Während dem Spiel assen wir zusammen Popcorn und für jedes richtige Raten gab es als Preis eine Süssigkeit... 



23. Oktober 2017

Heute Morgen in meiner (Tobias) Andachtszeit mit den Kindern behandelten wir die Frage: "Wer ist für dein Glück verantwortlich". Wir sprachen über Eltern, Schulbehörden, Gesundheit & Geld. Am Schluss kamen wir zum Ergebnis, dass wir selber für unser Glück verantwortlich sind und niemanden & nichts für unser Glück verantwortlich machen können.

 

Wenn wir unser Glück in Gott suchen, dann werden wir glücklich & zufrieden sein, dass fanden wir in der Bibel. Paulus schreibt in Philipper 4, 11-13, dass er gelernt hat, in jeder Lebenslage zufrieden zu sein; sei es mit Hunger oder im Überfluss.

 

Am Abend holte ich den Teenager-Jungen von der Schule ab, welcher uns die letzten Wochen so viel Ärger bescherte. Auf dem Weg nach Hause sagte er plötzlich: Ich bin Hungrig. Dann bin ich glücklich. Zuerst begriff ich nicht, was er genau meinte. Er gab mir zu verstehen, dass wir dies doch heute Morgen in der Andacht gelernt hätten... :-) Es freute mich sehr, dass er so gut zugehört hatte und am Abend solche Zusammenhänge erstellen konnte.

 

Danke betet ihr weiter mit uns, dass sich dieser Junge weiterhin mit Gottes Hilfe verändern kann.


22. Oktober 2017

Nachdem wir gestern die Eltern von Tobias mit einem Besuch in eine Churrascaria überraschten, bekochte uns Damaris heute sehr schweizerisch mit Chnöpfli & Geschnetzeltem. 

 

(Dieses Foto entstand beim tratitionellen Tischlied... :-))



20. Oktober 2017

Wie jeden Freitagmorgen hatten wir auch heute wieder eine gemeinsame Lobpreiszeit mit allen Mitarbeitenden und unseren Kindern. Es ist so stark, gemeinsam mit den Projektkindern Gott anzubeten.



17. Oktober 2017

Heute Abend durfte ich (Tobias) meine Eltern am Flughafen begrüssen. Sie nahmen die lange & strapaziöse Reise auf sich, um uns einen Monat lang im Haushalt, aber hoffentlich auch schon bald mit unserem neuen Erdenbürger zu unterstützen. Aber natürlich werden sie auch einen Einblick in unsere Arbeit erhalten und wir werden ihnen die touristischen Vorzüge unserer Region präsentieren.

 

Wir sind glücklich, sie bei uns zu haben. :-)



16. Oktober 2017

Heute Nachmittag wurde das neue Mädchen bereits wieder "abgeholt" und in ein staatliches Kinderheim gebracht. Auf der einen Seite bedauern wir es zutiefst. Dem Mädchen gefiel es sehr gut bei uns und wir konnten ihr bereits viel Liebe weitergeben. Auf der anderen Seite bedeutete sie auch eine gewisse Gefahr für uns, da sie von ihrer Bande gesucht werden könnte. 

 

Bitte betet mit uns weiter für das Mädchen, dass bereits diese wenigen Tage bei uns einen bleibenden Unterschied in ihrem Leben haben wird. 


12. Oktober 2017

Auf der sandigen und normalerweise menschenleeren Strasse vor unserer Liegenschaft herrschte heute ein reges treiben. Von überall her strömten Familien mit ihren Kindern zu unserem Projekt. Am heutigen "Tag des Kindes" öffneten wir unsere Tore für die Nachbarschaft und organisierten ein Fest für die Kinder.

Wir luden die ganze Nachbarschaft ein und rechneten mit 50 bis 100 Gästen. Gekommen sind mehr als 200 Leute! Während wir die Kinder in drei Gruppen aufgeteilten und verschiedene Aktivitäten mit ihnen absolvierten, arbeiteten fleissige Mitarbeiter in der Küche, um das Essen zu vermehren. Wie zu biblischen Zeiten, konnten wir am Schluss alle verköstigen und hatten sogar noch Essen übrig. Was für eine göttliche Versorgung und was für ein genialer Tag mit so vielen Leuten.


11. Oktober 2017

Heute Abend spät (23:00) hiessen wir ein 16 Jähriges Mädchen bei With open Arms willkommen. Sie wurde von 10 Menschen misshandelt, da sie aus einer kriminellen Gruppe aussteigen wollte. Nachdem sie das Spital verlassen konnte, ging sie zur Polizei und zeigt die Gruppe an. Die Gruppen-Chefs sind jedoch auch im Gefängnis immer noch aktiv und nun eine grosse Gefahr für das Mädchen. Geplant war, dass das Mädchen mit ihrer Familie an einem Zeugenschutzrogramm teilnehmen könnte. Aber die Familie ist zu verängstigt um mit ihr zusammen zu leben! Einige ihrer Schwestern sind auch Mitglied dieser kriminellen Gruppe und halfen mit, sie zu misshandeln!

Nun brachte Gott sie zu uns. Wir sind total davon überzeugt das dies kein Zufall ist! Wir sind so dankbar, darf dieses Mädchen hier eine Chance bekommen. Sie wurde von uns "mit offenen Armen" empfangen. Bitte betet mit uns, dass Gott ihr Herz berührt und sie sich verändern wird. Danke betet ihr auch für göttliche Bewahrung für sie und uns. 


10. Oktober 2017

Heute trafen Jesse und ich (Tobias) uns mit dem Leiter Nic und seinem Assistenten Carlos von Shores of Graces. Dieses Projekt gehört zur Bethel Kirche in Redding/USA und arbeitet auch unter den Strassenkinder von Brasilien.

Wir teilten mit ihnen unsere Vision, gemeinsame regelmässige Gebetszeiten für die Strassenkinder von Recife durchzuführen. Wir stiessen auf sehr offene Ohren und sind nun gespannt, wie diese Zusammenarbeit im Jahr 2018 starten wird.



08. Oktober 2017

Heute machten wir mit den Kindern vom Kinderheim einen Ausflug und besuchten das WM-Stadion von Recife. Da wir ein soziales Projekt sind, durften wir ohne zu bezahlen an der Führung teilnehmen. Ein schönes Ereignis für alle Beteiligte.



05. Oktober 2017

Heute feierten wir den Geburtstag von Jael in der eccoprime. Den Kuchen & die Süssigkeiten konnten wir über die  Schule beziehen, wir dekorierten den Raum. Alle Kinder sangen & gratulierten Jael und freuten sich über das feine "Znüni". Jael genoss es sichtlich, im Mittelpunkt zu stehen... :-)


04. Oktober 2017

Heute fand in "With open Arms" eine "Audienca" statt. Dies ist eine Gerichtsverhandlung zusammen mit allen städtischen Sozialbehörden. Jeder Prozess der einzelnen Kinder wurde vor der Richterin ausgebreitet und besprochen. 

 

Aktuell gibt es für keines unserer fünf Kinder eine Möglichkeit, nach Hause zu gehen. So blieb diese "Audienca" ohne neuerliche Beschlüsse.



03. Oktober 2017

Nachdem es während mehreren Wochen nicht möglich war auf die Strasse zu gehen, fand heute wieder einmal ein Strasseneinsatz statt. Die Freude war gross.

 

Mit unserem Team und einem freiwilligen Helfer aus der Baptistenkirche fuhren wir auf den "Marco Zero", den zentralsten Platz in Recife. Gemeinsam beteten wir Gott an und verherrlichten seinen Namen.

 

Wir durchquerten auch verschiedene Strassen rund um diesen Platz, um uns ein Bild von dieser Gegend zu machen, waren wir noch nie am Abend auf diesem Platz. Für nächste Woche haben wir bereits einen nächsten Platz in Aussicht. So lernen wir die verschiedenen Plätze von Recife kennen und können besser abschätzen, wo unsere Hilfe am nötigsten ist.